RED LIGHTS (2012)

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Übernatürliche Kräfte werden stets vergöttert, aber doch auch irgendwie situativ verdammt. Positive und negative Gefühle. Nicht Erklärbares, nicht in die Norm passendes, wird dann schnell Wahnsinn oder irre genannt, zum Teil mit tiefer Furcht belegt. Denn was so himmlisch schön ist, kann sicherlich genauso unbeherrschbar zerstörerisch sein. Nicht selten spielen einem natürlich die eigenen Sensoren einen Streich, sind die Grenzen zwischen großer Magie und purer Illusion fließend. Aber beider Kern ist ohne wenn und aber ein gewisser Zauber, mal mehr, mal weniger, ein einzigartiges Spektrum berauschender Gefühle. Die Herangehensweise an eine unbegreifliche Sache, quasi ein übernatürliches Medium, welches kein Teil analysierbarer Wissenschaft ist, sollte eher nicht die Infragestellung sein. Manches lässt sich einfach nicht erklären, entbehrt jeglicher Durchschaubarkeit, auch Kritikfähigkeit, ist unantastbar in seiner Einzigartigkeit und streift teilweise auch am Zenit des temporär Vollkommenen. Das eventuelle Nachher darf dann gern, für den Moment ausgeblendet werden. Es muss nicht eintreten, Schönes kann konservierbar sein, bis das der Tod einen davon scheidet.

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